17. Karmapa
Ogyen Trinley Dorje


„ Er ist nicht-sektiererisch, so erfüllt er alle Himmelsrichtungen; er ist nicht den einen nah und den anderen fern, so ist er der Schützer aller Wesen. Die Sonne des Buddha-Dharma, die allen Wesen dient, strahlt allezeit."

 


                             


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Tenga Rinpoche (1932  2012)

Today 30th of March 2012 at 3:45 morning Nepali time
Embodiment of all Refuge Kyabje Tenga Rinpoche
has passed away to Parinirvana.
Rinpoche has entered the after-death-meditation, called Thugdam.


When great practitioners die, they are able to enter the state called thug-dam and consequently have control over death. In this state of meditation the body remains warm and the cells of the body don’t start to dissolve. These are signs that a great practitioner has entered a state of meditation at death and is able to voluntarily remain in that state.

thug-dam, the meditative state of luminosity is a period of profound meditation that occurs after the physical death has occurred but the consciousness still resides within. The goal is to allow the practitioner time to accomplish the completion of their meditation, by whatever technique they may have trained in, and there are signs of this having occurred. The remaining body is referred to as a kudung, and is often preserved.

*Als "Thugdam" wird ein Zustand tiefer Meditation zum Zeitpunkt des Todes bezeichnet. In dem Moment des Sterbeprozesses, in dem der "äußere Atem" aufhört und die Energien sich im zentralen Energiekanal des Körpers zusammenziehen, zeigt sich für einen Moment die Natur des Geistes. Gewöhnliche Wesen können diesen Prozeß normalerweise nicht bewußt miterleben, da die Eindrücke, die dabei im Geist entstehen, so stark sind, daß eine Ohnmacht eintritt, aus der man erst drei Tage später im Bardo, dem Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt, wieder erwacht.

A Brief Supplication for the Swift Rebirth of Kyabje Tenga Rinpoche

Kyabje Tenga Rinpoche[Kyabje Tenga Rinpoche - Photo taken by Edward Henning, Darjeeling 1976]

CHOGTRUL TENGA RINPOCHE
THUG GONG CHÖYING CHIGSE KYANG
LARYANG TENDRO CHICHE LE
TRULPE DASHAL NYUR CHAR SOL

Surpreme emanation Kyabje Tenga Rinpoche,
even though you have merged your intention into one with dharmadathu,
for the sake of the doctrine and beings, in general and in particular,
may the moon-like face of your emanation rise again soon!

Composed by Sangye Nyenpa


In Tenga Rinpoche's biography, Rinpoche said:

“ I have come to the age of 79 and have several health problems, but since I know them to be illusory, I feel no depression or discouragement.
Whenever I think of my lama, he is above my head or in my heart, and every benefit and joy comes from that. Love, compassion, and nurturing the nature of mind without distraction is the main point of practice.
I have the extraordinary confidence that whenever it is that this illusory body disintegrates, the mind of the Buddha, the Karmapa, and my own mind will meld indivisibly into one.”

 


S.E. Sangye Nyenpa Rinpoche und Ven. Tenga Rinpoche in Kathmandu
zur Feier von Tenga Rinpoche's 80. Geburstag.




S.E. Sangye Nyenpsa Rinpoche und Ven. Tenga Rinpoche in Allmuthen

   
Tenga Rinpoche, Februar 2012 



     Maitreya Institut Programm April - Juni 2012


6. - 8. April:        Dzogchen Retreat mit 

                       Lama Lena / Yeshe Kaydrup:     



  

6. April, 19h:  Abendveranstaltung in Wien

 Zum Thema:  "Äußere, innere und geheime Zuflucht –
                                in DzogChen–Sicht"

                                "Outer, inner and secret refuge –
                                   from a Dzogchen point of view."

                          Ort: Shamabala, Bennogasse 8A, 1080 Wien
Unkostenbeiträge   jeweils in Form freier direkter Spenden an Lama Yeshe Kayup, und für Organisations&Saalmiete etc. je Session 5 €;

7. - 8. April Dzogchen Retreat in Gutenstein:

               DzogChen - der Weg der Großen Vollendung

                              - Der Flug des Garuda -

                                                (Näheres dazu  weiter unten) 

  Samstag und Sonntag (7. und 8. April) Beginn jeweils 10 Uhr,
und am Samstag nachmittags Beginn 14h30.

Den Abschluss  Sonntag mittags  wollen wir
mit einem kleinen Mitbring-Mittagsschmaus feiern.


Am Samstag abends werden wir im Garten ein Osterfeuer entzünden, wer mit uns und Lama Lena den Abend verbringen möchte, darf auch gerne auch ein bisschen Speis und Trank mitbringen.

Es gibt  nach zwischendurch die Möglichkeit für persönliche Gespräche mit Lama Lena, wenn etwas Wesentliches zu fragen ist.

SHABKAR:

  - Der Flug des Garuda -

     " So wie der Flug des Vogels

am klaren Himmel

keine Spuren hinterlässt

,sind für den Yogi Gedanken

die Natur des Absoluten;

und er ist wunschlos glücklich."

         Lama Wangdor Rinpoche / Tso Pema


Seit 1972 verbrachte Lama Lena (Yeshe Kaydrup) drei Jahre des Studiums mit Lama Thubten Yeshe in seinem Kloster in Nepal und sieben Jahre in Retreat & Praxis in einer kleinen Höhle oberhalb des Tso-Pema ("Lotus-See") unter der Anleitung ihres Wurzel-Lamas, dem Ehrwürdigen Wangdor Rinpoche. Die letzten 25 Jahren ist sie ausgedeht mit Wangdor Rinpoche als dessen Übersetzerin und Assistentin gereist.


Lama Lena hat auch chinesische Medizin studiert und unterhält eine private Praxis in der San Franzisko Bay Gegend. 2005 ist sie nach Tso Pema zurückgekehrt, um Wangdor Rinpoche zu assistieren und lebtdie meiste Zeit mit ihren beiden Khandros auf dem Berg über dem Lotus-See.


Wenn sie nicht reist, lehrt oder übersetzt, arbeitet sie für die tibetische Flüchtlingsgemeinschaft sowie auch die ansässigen indischen Dorfbewohner und Bergstämme in medizinischer Assistenz. Auf Bitten von S. E. Dzigar Kongtrul Rinpoche und Wangdor Rinpoche - wie auch auf Wunsch vieler westlicher und tibetischer Dharma-Schüler ist sie viel gereist und hat Unterweisungen in allen Linien, die sie hält, gegeben.

 

  

LAMA WANGDOR, Lama Lenas Wurzel-Lama:




Wangdor Rinpoche ist ein tibetisch-buddhistischer Mönch und Lehrer (Lama). In Jahrzehnten buddhistischer Meditation in Abgeschiedenheit und zurückgezogener Praxis hat er den Zustand erreicht, den Buddhisten verwirklichung nennen, und ist weltweit geachtet als verehrungswürdiger Lehrer und ein Meister der "Direkten Geist-Erfahrung", der Dzogchen-Meditation.    Lama Wangdor hält die tiefe innere Verpflichtung aufrecht, die buddhistische Philosophie und Meditations-Unterweisungen einem jeden mit aufrichtigem Interesse zugänglich zu machen. Er hat während der letzten zwei Jahrzehnte in Asien, Europa und den vereinigten Staaten Ermächtigungen und Übertragungen gegeben.

Mehr als dreissig Jahre hat er meditierend in den Höhlen  oberhalb des Lotus-Sees (Tso Pema)
in der Region Himachal Pradesh in Nord-Indien verbracht, die zuallererst von dem großem Meister Padmasambhava benutzt worden sind. Während der frühen Jahre in zurückgezogener Praxis dort haben sich ihm schließlich mehr als 50 Höheln bewohnende Yogis und Yoginis angeschlossen, die seine Anleitung und Unterstützung suchten. Zu Beginn der 70iger Jahre hat er ein Kloster am See errichtet, wie auch eine Zurückziehungsstelle auf dem Berg, die für Praktizierende aller Linien und Nationalitäten offen sind, Projekte, die beinahe 20 Jahre für ihre Fertigstellung benötigten.

SHABKAR TSOGDRUK RANGDROL




EMAHO! Meine geliebten, furchtlosen Söhne und Töchter, ohne dass man ihm die Sporen gibt, wird ein Pferd nicfht galoppieren; ohne dass man sie heftig schlägt, trennt die Butter sich nicht von der Milch; ohne genaue Erklärungen werdet ihr nicht die Bedeutsamkeit meiner Worter begreifen. Während ich nun meine langen, aber stimmungsvollen Lieder singe, entspannt euch, macht es euch bequem, und hört ihnen zu, ohne in eurer Achtsamkeit nachzulassen!

Bevor ihr nicht alle Erfahrungen als Geist erkennt,
werdet ihr nie die Bedeutung von Leerheit verstehen......
Eure Untersuchung wird euch zeigen,
dass Erscheinungen der magsiche Ausdruck eures Geistes sind.
So wie der Nebel am Himmel entsteht und sich wieder in ihm auflöst,
entstehen sie aus dem Geist und verschwinden wieder in ihm......



Shabkar (1781-1851), oft mit Milarepa verglichen, war ein hoch angesehener
Praktizierender und Lehrer des Geistestrainings
(Lojong) und der DzogChen-Traditionen
des Tibetischen Buddhismus.
Er wurde von vielen als eine Emanation von Manjushrimitra,
einem der Dzogchen-Patriarchen verehrt,
aber auch als Reinkarnation von Gyalse Thogme Zan
gpo betrachtet,
der dashochgeachtete Werk: „Die siebenunddreißig
Handlungen eines Bodhisattva“ verfasst hat.
Shabkar war ein freier Geist, der sich entschlossen hatte,
als Einsiedler oder wandernder Pilger zu leben, ohne Zuhause und
ohne Besitztümer, fernab vom organisierten Leben religiöser Institutionen.
Der Dharma war für ihn
eine Angelegenheit persönlicher Einsicht und Übung,
und nicht eine Sache der Zugehörigkeit zu einer Schule und Tradition.
Er liebte Buddhas Lehren in all ihren Manifestationen,
und seine Einstellung allen Traditionen gegenüber
war von ungeheuchelter Hingabe erfüllt.

Er hinterließ viele Bände von Unterweisungen,
darunter eine inspirierende Autobiographie
voller Humor und Weisheit.
 Er war und ist bekannt für seine liebevolle Sorge für die Tiere
und sein entschiedenes Eintreten für ihr Wohl.

    



Soeben im Sequoyah Verlag Gutenstein - EDITION MANDARAVA erschienen:

Shabkar
:  "NEKTAR DER UNSTERBLICHKEIT - NAHRUNG FÜR BODHISATTVAS"
156 Seiten, 16 €;                  ISBN 978 3-85466-071-2

Kann gerne im Maitreya-Institut bestellt werden und ist
natürlich auch während der Seminare erhältlich.
Da die Frage des Fleischessens bzw des Abstandnehmens davon, andere fühlende Wesen zu verspeisen besonders für unsere tierlichen Mitwesen eine immer äußerst akute ist, aber auch karmisch gesehen (und bezüglich Gesundheit und langem Leben) keine gering ist,
wünschen wir den Darlegungen Shabkars , der die Thematik auf allen Ebenen buddhistischer Sichtweise und Praxis ausführlichst untersucht und einiges richtigstellt, große Verbreitung.


Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Donau-Universität Krems:





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7. - 10. Juni: DzogChen-Retreat mit James Low

    
     Donnerstag, 7. Juni Abendveranstaltung in Wien: 19.45h

      im:  Shambhala Meditationszentrum, Stiftgasse 15-17 - 1070 Wien
Kostenbeitrag: 15 € (ermäßigt 10 €)

        "Die Erfahrung von Selbst-Befreiung"

(Genauer gesagt: "Die Erfahrung von Von-Selbst-Befreiung")

                            The Experience of Self-Liberation

James wird mit uns einen tieferen Blick in die Natur von Anhaftung und Festhaltenwollen werfen: Wie wir uns mit vorübergehender Erfahrung identifizieren, als wäre diese etwas Reales, auf das man sich verlassen kann. Und wir betreten Wege des Loslassens und Freigebens von Erscheinungen und ruhen in natürlichem Gewahrsein.


                              

Retreat im Maitreya Institut: 8.-10. Juni 2012
(ganztägig - mit Pausen)

"Die Welt als schöpferischer Ausdruck der Leerheit"
("The world as the creative expression of emptiness") 

Der Schwerpunkt des Wochenendes liegt auf DzogChen Sichtweise und Meditation. James Low lehrt auf Basis folgender 6 Verse von Vairocana:

DER KUCKUCKSRUF,

DAS GLÜCKLICHE GESCHICK WUNDERBARER GEGENWART VERKÜNDEND

(auch als die "Sechs Vajra-Verse" bekannt)


The infinite diversity of experiences and their actual nature are non-dual.
Yet the actuality of each particular occurence is beyond judgement.
What is known 'as it is' is untouched by thought
Yet the forms of appearance are unobstructed, being complete as they are.
Being intact we are free of the sickness of effort,
Spontaneously abiding and so everything is settled.




DIE UNENDLICHE VIELFALT VON ERFAHRUNGEN UND IHRE TATSÄCHLICHE NATUR
SIND NICHT-DUAL.
DAS AKTUELLE IN ERSCHEINUNG TRETEN EINES JEDEN EINZELNEN
GESCHEHENS
IST JENSEITS VON URTEILENDEN KONZEPTEN.
WAS ALS 'WIE ES IST' GEKANNT WIRD, IST VON GEDANKEN UNBERÜHRT;
ALLE ERSCHEINUNGSFORMEN SIND UNBEHINDERT, VOLLENDET SO WIE SIE SIND.
VÖLLIG UNVERSEHRT UND INTAKT SIND WIR FREI VON DER KRANKHEIT DER BEMÜHUNG;
WIR WEILEN GANZ SPONTAN - ALLES VOLLENDET- NICHTS WEITER ZU TUN.

Kurszeiten: Fr, Sa und So:
                     jeweils 9h - 10 Uhr: Meditationspraxis mit James.
                     Am Freitag, 10 - 18h (mit Pausen), primärer Praxistag für Meditation, mit zwischenzeitlichen Unterweisungen durch James Low.
Teachings mit Praxisphasen:  Am Samstag:10-13 Uhr und 15 - 18 Uhr
                                                    Am Sonntag:  9h bis ca 13 Uhr,

                                                   danach gemeinsames Mittagessen vor Ort.
               Ebenso Freitag und Samstag jeweils 13 Uhr gutes vegetarisches Mittagessen vor Ort.

Die Unkostenbeiträge:  Freitag 35 €; Samstag 40 €;  Sonntag 35.- also gesamt 110 €, (ermäßigt: 95.-)


www.simplybeing.co.uk/

James Low Videos:   http://www.simplybeing.co.uk/simply/Videos.html
James Low Audios:    soundcloud.com/simplybeing
James Low Transcripts, Translations, Writings:            
          http://www.simplybeing.co.uk/simply/Transcripts_Dzogchen.html



"EINFACH SEIN ist der Urgrund, der Weg und die Frucht aller Existenz. Die Lehren dazu sind bekannt als DzogChen oder die natürliche Vollkommenheit aller Erfahrung.
Es handelt sich dabei um keinerlei abstrakte Idee, sondern es ist die vitale Präsenz, die wir verkörpern und mit welcher wir uns als der Welt um uns herum verbinden und verwickeln.
Die DzogChen-Lehre ruft uns zur offenen Natur aller Dinge zurück, zu dem natürlichen Zustand, den wir niemals verlassen, doch irgendwie vergessen haben."


"Simply being is the ground, path and fruition of all existence. The teaching of this is known as dzogchen or the natural perfection of all experience.
This is not an abstract idea but is the vital presence which we embody and engage with as the world around us. Dzogchen teaching recalls us to the open nature of all things, the natural state we have never left, yet have somehow forgotten."

  Frage von Guido Ferrari: "Und was ist der Inhalt, die Bedeutung, von Dzogchen?"

James Low: Dzogchen bedeutet absolut vollkommen, ohne Mangel, ohne Fehler. Es deutet auf die Tatsache, dass unsere eigene Natur, die Natur jedes Wesens – nicht nur der Menschen, sondern aller Lebensformen – ohne Fehler oder Begrenzung ist. Gewöhnlich wachsen wir als Menschen mit einem sehr begrenzten Gefühl für unsere eigene Identität heran. Wir fühlen uns eingeschränkt, wenn wir andere Menschen betrachten: Wir sehen, dass sie bessere Qualitäten besitzen als wir, vielleicht mehr Geld, größere Intelligenz, gesündere Körper, wir fühlen uns im Wettbewerb, wir strengen uns an… aber irgendwie ist immer etwas falsch. So webt sich irgendwie Enttäuschung in die Struktur unseres Lebens ein.  Aus der Sicht des Dzogchen ist dies dadurch verursacht, dass wir nicht erkennen, wer wir tatsächlich sind. Unsere Aufmerksamkeit ist zu sehr nach außen in eine Identifizierung mit dem verlagert, wie wir uns manifestieren – mit unserer körperlichen Erscheinung, der Beschaffenheit unserer Stimme, mit unseren Ideen und so weiter – anstatt zu entspannen und uns um uns in den Formen zu kümmern, in welchen wir erscheinen.

Zitat aus: "Hier und Jetzt sein":

Nuden Dorje: "Wenn Du die Falschheit deiner Verwirrung erkennst, verweile ohne künstliche Hinzufügungen und ohne Anstrengung in der natürlichen Seinsweise (Dharmakaya):"

James: "Was für uns zu erkennen sehr wichtig ist, ist die eigene Falschheit. Das ist nun kein Urteil, dass wir manchmal authentisch und manchmal falsch sind. Es bedeutet, das alles an uns, was mit unserem gewöhnlichen Gefühl eines Selbst zu tun hat, falsch ist, weil es auf einer falschen Auffassung von der Natur der Wirklichkeit beruht.....Es geht uns wie Leuten, die auf der Universität  ihr Abschlussexamen ablegen sollen. Sie gehen dann in den falschen Prüfungssaal und lesen die Fragen nicht sehr genau. Sie schreiben dann sehr lange Antworten zu ihrem Thema, das aber unglücklicherweise nicht jenes ist, zu welchem sie geprüft werden. Es ist völlig egal, wie gut ihre Antworten sind, sie werden durchfallen, weil sie sich nicht auf die eigentlich gestellten Frage eingehen.

Die grundlegende Frage ist: "Wer bist Du?",  "Wer bin ich?" aber wir verstehen die Frage nicht und antworten mit endlosen Geschichten von Selbst-Definition. Dies überdeckt die Frische der Frage, die Möglichkeit des Schauens und Nachforschens, und so sind alle unsere Antworten abgestanden, die Wiederaufbereitung von Selbst-Schutz-Versionen, die aus unüberprüften Elementen fabriziert werden. Wir haben viele viele viele Antworten, und alle sind sie falsch. Daher ist es so wichtig, wenn wir meditieren, dass Du Deine volle Enegie einsgerichtet in die Praxis einbringst, um diesen grundlegenden Initial-Fehler, welcher Subjekt und Objekt entzweit hat, zu reparieren.

Es ist sehr wichtig, aufzuhören damit, sich dafür zu schämen, falsch zu sein. Wir müssen sehen lernen, wie Falschheit aufkommt, wie sich diese Trübung und Verdunkelung entwickelt. Wir wollen unsere "Falschheit" ganz direkt anschauen und ihre Tricks verstehen lernen, damit wir ihnen nicht auf den Leim gehen. Dies hilft, den Raum zu öffnen, in welchem wir unsere eigene wahre Natur erkennen können.

Wenn Du die Falschheit deiner Verwirrung verstehst, verbleibe ohne Künstlichkeit und völlig anstrengungslos im natürlichen Zustand (Dharmakaya).

aus: "Hier und Jetzt Sein" - Ein Dzogchen Schatz-Text von Nuden Dorje namens "Der Spiegel der Klaren Bedeutung" - kommentiert von James Low
und erscheinen im Sequoyah Verlag Gutenstein - Edition Mandarava

"Dharma Quote of the Week"

What is very important for us to recognise is our own falsity. This is not a judgement that sometimes we are authentic and sometimes we are false. It means that everything about us in our ordinary sense of self is false because it is grounded on a misapprehension of the nature of reality.... It is like somebody in University who is having their final examinations. They go into the wrong examination room and not reading the questions very clearly they write very long answers on their own subject that is unfortunately not the one they are being examined on. It does not matter how good the answer is they will fail, for they are not addressing the question.

The basic question is always: "Who are you?", "Who am I?" but we do not understand it and so we answer with a ceaseless narrative of self definition. This covers over the freshness of the question, the possibility of looking and seeing, and so all our answers are stale, the reworking of self-protective versions constructed out of unexamined elements. We have many, many, many answers and all of them are false. That's why it is very important when you do meditations, to put your full energy one-pointedly into the practice, to try to repair the initial basic fault that has torn subject and object apart.

It is very important to stop being ashamed of being false. For we have to see how falsity arises, how obscuration develops. We want to look directly at our falsity and learn its tricks so that we will not be caught by them. This helps to open the space in which we can recognise our own nature.

"When you understand the falsity of your confusion remain unartificially, effortlessly in the natural mode (dharmakaya). (p.90)

--from Being Right Here: A Dzogchen Treasure Text of Nuden Dorje entitled 'The Mirror of Clear Meaning' with commentary by James Low, published by Snow Lion Publications

  

  

  


Wir müssen uns im Zustand des ursprünglich reinen Rigpa üben. Auch wenn die Essenz primordial erleuchtet ist, muss der Yogi wieder-erleuchtet werden. Wir sind in die Täuschung gefallen. Stabilität in Nicht-Täuschung zu erlangen wird "Wieder-Erleuchtung genannt." 
      Tulku Urgyen ("As it is")

We should train in the state of rigpa that is originally pure. Although the essence is primordially enlightened, the yogi has to be re-enlightened. We have fallen into delusion. Attaining stability in non-delusion is called re-enlightenment.
Tulku Urgyen Rinpoche: "As It Is" 


Ich bin selber fremd hier
Ich bin hier selbst ein Fremder,
sowohl fremd wie entfremdet,
nicht ganz zuhause außer
in dem Raum der kein
Territorium ist, der Raum
der gastfreundlich ist zu
allen Fremden und Sonderbaren,
die herumstreunen und umherirren.
Diese Raum untergräbt die Möglichkeit,
entfremdet zu sein durch seine
Leichtigkeit, mit der er die Gegebenheit
anbietet des immer schon Zuhauseseins.
Wo nun also geschieht es genau,
dass ich ein Fremder bin,
sowohl fremd wie entfremdet?
Ah, es ist hier an dieser Stelle,
die abgeschnitten ist von ihrem eigenen Urgrund
durch die Flut‐ und Ebbewellen der Gedanken,
zum Fremden geworden durch den Überschuss
meines eigenen Glanzes; meiner Kreativität,
die sich selbst in sich selbst hüllt;
das Isolierte, Abgetrennte, Klägliche
ist nur eine Falte im sich entfaltenden Fluss
unzähliger Weisen zuhause zu sein
als Offenheit, Feld und besonderer Augenblick.


James Low
Translated by Sylvester Lohninger

WIE ES GEHT NACKT ZUSEIN
Wie es geht nackt zu sein
Alles was du hast und
alles was du siehst und
alles wofür du dich hältst ‐
ist nur Einkleidung.

Kleidung kann verhüllen oder
spielerischer Ausdruck sein
der strahlenden Quelle,
die immer im Spiel ist.

Offen und nackt
kann man sich nicht verfangen,
nicht im 'selbst' noch im 'andern',
ob nun Suchender oder gesucht.

Frisch, roh und einfach
ist unser Zustand vollständig
obwohl ein Dressing zur Wahl steht
für jene, die wir treffen.

Sü.es Geschenk von nichts,
dieses unendliche Feld,
der Buddhas eignes Paradox,
dem wir uns beugen.

Von Augenblick zu Augenblick
tauchen wir auf in neuen Formen
Kleider in seltsamen Mustern
für immer ungeboren.

Es ist fein, wie es ist,
denn was es nicht ist,
wird auch Denken nicht begreifen ‐
es ist ein Witz, ja ein Schock.

Nackt sein ist einfach,
mach also nichts extra.
Die Kleider stellen sich frei zur Verfügung,
schau einfach, was das Leben so bringt.

Wie es geht, nackt zu sein
ist nicht eine Art Wissen;
du bist immer enthüllt,
wohin immer Du gehst.

Jedes Bemühen ist vergeudet,
es trübt nur das Wasser,
Versuche nicht, dich zu entspannen,
das ist völlig unpassend!

Es ist, was es ist
und wie es immer gewesen ist;
lass die Kleider abgleiten,
sie waren doch nur ein Traum.

James Low


Translated by Sylvester Lohninger

 
Quote from teachings in Spain 2011:  FINDING YOUR SELF WHERE YOU ARE

"Here we are, we are all alive, and maybe one of the most important things is to think a little bit about our experience of being alive. Of course in the middle of our life events are happening all the time, thoughts are coming, feelings, sensations, we all have many plans, and of course we have memories as well, a whole construction out of which we try to make sense of what's  going on. Sometimes our hopes are fulfilled sometimes they are not fulfilled. Well let's try to see a little bit more how to have some space and a freer sense of movement within this process. Because our life is already in process, things are going on, moment to moment some stimuli coming from outside or from inside and in the midst of this process there is a kind of pressure that can build up inside us.
A sense of "I should be achieving more, I should be getting more, I see what other people get, I see all the things that I've tried and haven't worked out." So our life is both an immediacy of what's going on, but also a story-line that runs inside ourselves. These stories are sometimes rather harsh, rather persecutory, and we can only do our best. Is that really all? Let`s maybe look at the basis. Here we are - alive. What does it mean to be alive? Essentially something is happening. We have our body, which has eyes, ears, nose, mouth, and a wonderful texture of our skin. Moment by moment sensation and experience, the raw data of life, is occuring for us. It's occuring because we are alive. If we have ever been with a corpse, with a dead person, we see that their senses have closed, nothing more is happening for them. So what is the difference between life and death? When we are alive, something is happening, it happens to someone. It happens to me, it happens to you. What is this aliveness? It's a presence - I know: I am alive. How do I know I am alive? because things happen to me. That seems obvious, but who is the one that the things happen to? Who is this one that I call myself? I can tell you about myself, I can tell you where I am from, the kind of things I like to eat, the kind of work I do, but this is essentially to share a story. We all have many many stories that we can tell about ourselves. If we try to look underneath the story or through the story, moment by moment there is a felt sense - almost intangible, ungraspable - of being alive. I exist, but what do I exist as? Sometimes I am happy, sometimes I'm sad, sometimes I'm thirsty, sometimes I'm hungry. Each of these experiences in the moment of experiencing it seems completely real, completely true, it's the whole of my universe, and then it`s gone. What seemed to be me was arising for me due to causes and circumstances. If it's a hot day like today I start to get thirsty. Why I am thirsty? - which is an experience I am having - oh, because of the sunshine. When it`s hot, I get thirsty more quickly than when it's cold. That is to say, my personal experience, which appears to be something in me, defining how I am - I am thirsty - is dependent on events outside and inside. When it's hot, the body starts to sweat, it's draining the moisture from the body, and so thirst arises. What seems to be me as something internal definitive of who I am is actually an interplay of many relational forces. Events arise and they pass. Experiences arise and they pass. And yet there is a continuity of being. I am still me through all of these different experiences, so what is this "Me-ness" of me?  If the content of my mind, the content of my experience, the feelings in my body, the hopes and fears that arise, the thoughts, the analysis of "Am I doing okay? Am I doing not okay?", if we see all of these as a movement, as a sequence, a chain of events in time, still there seems  to be a continuity of I, me, myself, which continues. What is this made of? It's difficult to see. Why should it be difficult to see who I am, if I am me? I can hold up my hand, I can look at my hand, that's not so difficult to understand, it's not so difficult to make sense of. Something is there: I can see my feet, I can see my clothes, I can see the houses, I can see people. Do I see myself  in the same way? I construct an idea: I am like this, I am like that. But if we just pause for a moment and observe the function as it arises and passes, the feeling tone of being happy, the feeling tone of being sad, these temporary events are always passing, and yet I am here.
The function of meditation is simply to give us more time to experience the movement of experience, the movement of events, and the stillness of the one who is present. Our own root nature or basic presence, basic capacity of existence is not something we can grasp or define or determine. It does not mean that it does not exist at all: That simply means it does not exist as a thing. Everything we say about ourselves is true and untrue. If I say I am thirsty, well, I am not always thirsty. If I say, I am from Scotland, that may be true, but I do not live in Scotland.
So every kind of reference, every kind of construction relates to a set of events which is already changing, it's not fixed.
Our age of course is changing, our health is changing, how we look is changing. What then is in ourselves that we can grasp onto? From the point of view of Buddhism, there is nothing to grasp. But moreover there is no need to grasp. Because when you grasp something, you always grasp what is left. A bit like trying to grasp a snake and finding that it has left its skin behind.The snake has gone off and we are left with the leftover; with something which simply remains, in that way what happened when I woke up this morning is gone. Having breakfast is gone. Now there is this moment, and even as it is arising, it is also passing. Nothing to grasp .... and that's okay. If there is nothing to grasp a lot of the work that I habitually do in trying to construct my life to build up a safe sense of identity is perhaps unnecessary. Why am I so busy trying to stabilize a sense of self, a sense of purpose to give myself a sense that I am a reasonable human being, that what I do is acceptable to other people, when every building block that it is made of is actually like a wave in the sea. The wave is there, undeniable, you see it, and then it's gone. The wave arises from the ocean and  goes back into the ocean, the moments of our experience arise out of this open field and then vanish back into it. Then another wave, comes; the waves never stop. But what is the depth or the spaciousness of the ocean itself? Our mind, when we relax and look at it, is not a thing, that is to say, each of us is not a thing, we are an openess, a presence, an awareness, which is not resting on anything material, it's not generated by the brain. Our knowledge of the brain is a set of experiences which arise and move through the limpid clarity of the mind itself. We don't have a mind, it's not a possession, but the mind is rather the basis or the sphere within which all our experiences occur.
Our mind is not something inside us, it's not a private possession, it's not a thing which can be determined, and so it's invulnerable.
Of course our bodies are quite vulnerable, our personalities are vulnerable, that is to say the patterns of identification that we create about ourselves, how we imagine ourselves to be, this is very vulnerable to events. Friends don't seem to like us so much, then we feel hurt, or we have difficulties at work, we thought we would have a clear sense of how our lives would unfold, and it's gone, or suddenly we become sick, and we think: How can this be me, I am not this kind of person. This shouldn't be happening to me. I can't be me if this is happening, how is this possible?
That shows us the way in which when we construct ourselves out of events, we are actually making a house of cards or making a house of sands, there is no solid essence to our sense of self; it's an illusory show which is true for the moment of it's occurrence, and then it is gone.
So the main function of practice which is essentially profound relaxation and trust, as you give up the active work of constructing - to experience that everything is there already. Things are as the are. Instead of making excess effort which in fact merely obscurs  the possibility of the opening of the door to see what is always there. If we stop doing that there is then a freshness; something is numinous, it is just there on the edge of our consciousness - but I want to understand, I want to find out what is going on ...... impossible!!! You can't find it, because you never lost it.
Again it's not a thing; the biggest transformation we can make in our life is to stop objectification. Stop treating ourselves as fixed objects and stop treating other people as fixed objects. All moments of life are movements in an ungraspable field.

Although we know people - we call them our friends, perhaps we even call some people our enemies, and that seems to give a concrete defined sense of who they are. Actually we only have moments of shared experience. What I call myself is never alone, it's always in a context. The experience of being something in particular arises because we experience a world of many particular things. In relation to who we are, in relation to our sense of purpose and meaning in life, the more we trust, that the dynamic flow of existence is something to participate in, to find our way in, and that we will find our way - this way will not be determined by our hopes and fears. Whatever plans we make always have to be changed. We often feel they have  gone wrong. This is because the fantasy of control, the fantasy of power creates an internal world of thoughts, of hopes in which we make a beautiful map which we then try to force onto circumstances. But life, like the waves in the ocean, cannot be put into a frame.
You can see the children on the beach. They have a little plastic bucket and they put the sand in the bucket and then try to put it upside down, and they start to make structures. Sand is like earth, it can take a shape. But if you put water in the bucket and you turn it upside down, it just moves away - it's the same with our life - it's always moving away and moving away, and simultaneously arriving: Here it is, here it is. So instead of trying to look at it from the inside out, if we relax we find that what we call the object or the outside or other people and what we call ourselves are not two separate things,  the field of experience is non-dual, it has no separation at all.
And this is revealed - as it is - just by relaxing and being present. Our own creativity is the thing that generates worries, confusions, problems, sleepless nights.... Allowing the energy of the mind to relax we give it a rest from asking it to provide the meaning of life as if we could think our way through to some defined conclusion, that we could arrive at the save place where we knew what everything meant. We probably are doing this for many years, and where has it got us? Life slips through our fingers, therefore keeping our hands open is a good idea. Trying to grasp that which slips away is ridiculous.
So the basic function of practice is to help us to be alive, by recognizing what life is. It is the immediacy of participation in the arising of experience without planning, without controlling, trusting the dynamism, the free movement of the open ground of the mind and the open field of all that is around us, allowing this dynamism to move and pass, lifting us up and lifting us down, always with the unchanging stability of mere presence, just here we are - we can't say what it is, but it's always there.
It's not so complicated, but we make it complicated by looking for something else.
So the basic instruction is always: Please take a rest."

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ACHTUNG: Aufgrund einer VIsum-Verzögerung:

VERSCHIEBUNG VON SANGTER TULKUS BESUCH  UND TEACHINGS UM 6 TAGE:        
statt:  29. Juni  - 3. Juli 2012:

Sangter Tulku kommt von 4. bis 8. Juli 2012

       

und gibt die Einweihung, lehrt und praktiziert mit uns:

DER SEGENSREGEN  von GURU RINPOCHE

                     (A Rain of Blessing)

 

Padmasambhava-Einweihung und Retreat

Samstag und Sonntag:  jeweils 10h und 15 h
Mittwoch, Donnerstag und Freitag: jeweils 19h

Kostenbeitrag: 15 € je Session (10 € ermäßigt)


    

        


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1. BIS 4. NOV. 2012: LAMA GAWANG RINPOCHE zu "Bardo" und "Dewachen"


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