17. Karmapa
Ogyen Trinley Dorje


„ Er ist nicht-sektiererisch, so erfüllt er alle Himmelsrichtungen; er ist nicht den einen nah und den anderen fern, so ist er der Schützer aller Wesen. Die Sonne des Buddha-Dharma, die allen Wesen dient, strahlt allezeit."

  Das geplante Programm: 11. bis 15. Juni 2008 
mit Lama Namse Rinpoche entfällt leider dieses Jahr.
Die Ursache für diese traurige Nachricht ist jedoch ein sehr
erfreuliches Ereignis:
S. H. Gyalwa Karmapa, Urgyen Trinley Dorje wird vom 15. 5. - 2. 6. 2008
seine erste Reise in den Westen machen. 
Sie führt ihn nach Amerika und Lama Namse Rinpoche wird ihn dort
begleiten.
Da das restliche Jahr für Rinpoche schon verplant ist, wird es leider
auch keinen Ersatztermin geben. 
So können wir nur hoffen, dass Rinpoches Gesundheit es ihm erlauben
wird, auch nächstes Jahr noch weite Reisen machen zu können…




11. – 15. Juni 08

Dharma-Praxis mit Lama Namse Rinpoche:


11. & 12. Juni, also Mi. und Do.: je 19.00 

Gemeinsame Meditations-Praxis mit Rinpoche 

Namse Rinpoche wird uns am Wochenende Belehrungen
auf der Basis des Textes:
„Ratschläge an die Menschen von Tingri“ von Padampa Sangye geben. Hierin wird die gesamte buddhistische Lehre in einfach verständlichen Worten erklärt und ein Bezug zum Lebensalltag
einfacher Menschen hergestellt.
Fr. 15.00 u. 19.00 und Sa. 10.00: Unterweisungen,
Sa. 15.00: Chenresig/Avalokitschwara-Einweihung, So. 10.00: Unterweisungen,  
So. 15.00: Dzambala-Einweihung.
Unkostenbeiträge: Mi + Do je € 12,–, am Wochenende € 15,– halbtags

Gegen Voranmeldung gibt es auch die Gelegenheit für persönliche Interviews mit Rinpoche.

"Die hundert Ratschläge an die Menschen von Tingri " von Padampa Sangye sind ganz und gar erstaunlich, was ihre Klarheit, Tiefe, Weite und essenzielle Kürze betrifft.


Padampa Sangye  war aus Südinidien (in Indien als Paramabuddha bekannt) und reiste bis zum seinem Tod im Jahre 1117 n.Chr. durch weite Teile von Indien, China und Tibet.
 Die Ansicht ist weit verbreitet, dass er eine Inkarnation des MÖnchs Kamalashila i 8. Jhdt. war, der einer der frühen Dharma-Lehrer in Tibet war. Als der indische Weise Padampa Sangye in Tibet ankam, fand er besonders die Menschen im Gebiet von Tingri, das an der tibetischen Seite des Mt. Everest liegt, seinen Unterweisungen zugänglich. Deshalb ließ er sich in Tingri nieder und gründete dort ein Kloster.

Der Text "Die hundert Ratschläge an die Menschen von Tingri" wird während des Kurses in deutscher Übersetzung zur Verfügung gestellt.


Rinpoche wird zwei Einweihungen geben:

     Eine Einweihung in Chenrezig ("Liebevolle Augen", sanskr: Avalokiteshwara) -


               Chenrezig_Thanka.jpg 12.4K

den Bodhisattva des Großen Mitgefühls
http://www.silkroads.com/decals/mantra-ebay-1-tn.gif
H.H THE 17TH KARMAPA CHANTS CHENREZIG MANTRA - OM MANI PADME HUM:   hier     

                                                                                                                               
http://focada.googlepages.com/anmani.gif/anmani-full.jpg

und in Dzambala:

http://www.tsemtulku.com/images/st132.jpg

Zur Dzambala-Einweihung:

Dzambhala is most well known for being a Buddha of wealth and well,…everyone wants money! The rich gold colouring of his skin represents increase and growth: in the short term, he can bring us material wealth and help us out of poverty but more importantly, his practice can also bring us to spiritual wealth and personal growth to become a better person. As with all Buddhas, his practice can help us gain the ultimate attainment of enlightenment.

His form is short, fat and stout, which comes from a time when it was widely believed that obesity is synonymous with wealth and luxury. He also carries an arrogant expression on his face and sits in royal posture: this acts as a warning to tell us if we continue to look and act in this arrogant way in our attempts to get material wealth, we actually gain poverty instead. Think! Is our greed hurting others?...Die Grafik "http://www.tendrel.za.pl/dzambala1.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

The royal ease of his form indicates that Dzambhala is free from samsara – through his practice and attainments, he has also acquired all the money, fame and wealth of the universe and no longer experiences suffering. He can afford to be laid back, chilled out – he’s got everything he needs! He shows us how our practice to him can ultimately lead us to enlightenment, where we too can literally have everything we want. At the same time, he steps on a conch shell with his right foot to mean that though he has attained all this great wealth, he is above it and will no longer allow the ties of samsara to subjugate him again.

Dzambhala holds a fruit in his right hand to signify that if we follow his practice, we can “bear the fruits” of our efforts to gain spiritual attainments and enlightenment. In his left hand, he holds a mongoose, which in ancient India stood as an omen of good things to come. The mongoose spits beautiful precious wish-granting jewels, and both work to attract us to practice Dzambhala with an immediate promise of wealth.

Dzambhala’s blessings and the value of his practice are universal. Keeping an image or statue of him, or giving a Dzambhala statue away as a gift is beneficial to anyone, anywhere.

His spiritual energy in the form of sound that helps to transform the mind (Mantra):

OM ZAMBALA ZALENDRAYE SOHA


Lama Namse Rinpoche
und der 16. Karmapa Rangjung Dorje


Der Ehrwürdige Lama Namse Rinpoche wurde1930 in Ost- Tibet geboren und wurde als Tulku erkannt. Mit 15 Jahren wurde er Mönch. Er erhielt eine umfassende Ausbildung und betrieb intensive Studien. Er vollendete insgesamt DREI traditionelle 3-Jahres-Klausuren  mit intensiver Praxis der essentiellen Karma Kagyü-Lehren wie der 6 Yogas von Naropa, Mahamudra-Praxis usw. Er fungierte später längere Zeit selbst als Retreatmeister. Noch in Tibet hatte er intensiv die 5 Schätze von Jamgön Kongtrul studiert. 1964 verließ er Tibet und kam 1970 nach Frankreich um die Natur des buddhistischen Wegs zu lehren. Lama Namse Rinpoche ist ein Herzens - Sohn des 16.Karmapa. Seit 1981 leitet er Karmapas Hauptsitz in Toronto und ein Klausur-Zentrum. Rinpoche ist bekannt für seine Einfachheit und die Stärke seiner Praxis. Er hat eine freundliche, humorvolle Art und Weise mit der er sein tiefgründiges Wissen, seine reiche Erfahrung und die tiefgründige Sicht seiner Meditationspraxis auch westlichen Schülern.



Lama Namse Rinpoche und SH der 17. Karmapa Orgyen Trinley Dorje


Chöje Lama Namse bringt eine kleine Anzahl "Schatzvasen" mit:

Eine Bumpa oder Schatzvase ist mit kostbaren Juwelen, Dharma-Medizin und Kräutern gefüllt, und ist gesegnet, um  ihrem Besitzer Wohlstand und Schutz zu fördern. Viele verschiedene Mantren von Yidam-Gottheiten und Schützern sind in der Bumpa enthalten, einschließlich dem Weißen Dzambhala, Tsitigarbha und Basudharine. Weißer Dzambala ist ein Schützer und eine Yidam-Gottheit, die mit Reichtum und Wohlstand in Verbindung steht. Tsitigarbha ist einer der 8 Bodhisattvas, und er wird als ein Beschützer der Erde und der Umwelt betrachtet. Basudharine ist eine Dakini des Reichtums, die gutes Glück bringt, Wohlstand, Gesundheit und langes Leben.
Die gesegnete Bumpa bringt dem Eigner Wohlstand und Gutes Glück, und sie hilft Problemen und Hindernissen vorzubeugen. Sie hilft auch ganz allgemein, Frieden zu stiften und kriegerische Auseinandersetzungen in der Welt abzuwenden.
Eine kleine Anzahl dieser Schatzvasen kann während des Kurses um eine Gabe von EUR 100  erworben werden.

ZUM  TIBET-BAUM Projekt:

Projekt Tibetbaum – Kulturprogramm „Leonardo da Vinci von Tibet“ mit Padma Wangyal.

Padma wird über Naturschutz im Buddhismus und über das Aufforstungsprojekt beim Kloster Tsurphu berichten. Dieses Projekt wurde von S.H. dem 17. Karmapa Orgyen Trinle Dorje ins Leben gerufen.. Anschließend zeigt er ein kleines kulturelles Programm inklusive BaumritualTanz. Dieses Programm ist dem Mahasiddha Thangthong Gyalpo gewidmet, der als „Leonardo da Vinci Tibets“ gilt. Im 14. Jhdt errichtete er die ersten Eisenbrücken und er gilt auch als Vater der chinesischen Oper. Padma Wangyal erhielt Unterricht im Tibetan Institute for Performing Arts (TIPA) in Dharamsala. Unser Kulturprogramm an diesem Sonntag Nachmittag wird noch bereichert durch musikalische und dramatische Darbietungen der jungen tibetischen Gruppe "Never-Give-Up-Band".



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