17. Karmapa
Ogyen Trinley Dorje


„ Er ist nicht-sektiererisch, so erfüllt er alle Himmelsrichtungen; er ist nicht den einen nah und den anderen fern, so ist er der Schützer aller Wesen. Die Sonne des Buddha-Dharma, die allen Wesen dient, strahlt allezeit."


Ehrw. Tenga Rinpoche in Malaysien 08: KALACHAKRA:  

http://www.karmakamtshangjb.com


Es ist uns eine Freude bekannt zu geben, dass der Ehrw. Tenga Rinpoche auch dieses Jahr wieder Belehrungen und Einweihungen

im Maitreya-Institut geben wird:

                            4. und 5. September 08


                


Belehrungen und Einweihungen

durch den Ehrwürdigen Tenga Rinpoche

Zeiten: 

Donnerstag, 4. September 08:

15 h: Dharmas- Belehrungen 

19h30: Vajrakila-EINWEIHUNG : Vajrakila wird in allen 4 Schulen des Tibetischen Buddhismus praktuziert als Verkörperung der Buddha-Aktivität zum Kontrollieren und Entfernen von Hindernissen innerer wie auch äußerer Natur.
(Kostenbeiträge: Belehrung: 15€, Einweihung: 20€)

Donnerstag,  4. September, nach der Einweihung:
ca 20h45: Harfenkonzert-Darbietung von USCHI LAAR 
Eine musikalische Opfergabe an Rinpoche und die Sangha.
(freier Eintritt, Spende möglich)

Freitag, 5. September 08:

15h : Dharma-Belehrungen

19hh30:  Einweihung: Weisse Tara

Weiße Tara

Weiße Tara

Um den Ursprung der Weißen Tara ranken sich zahlreiche Legenden; der häufigste Version nach entsprangen die verschiedenen Manifestationen Taras den Tränen, die der Bodhisattva Avalokiteshvara vergoß, als er auf die Leiden der Welt blickte. Einer weiteren Legende nach ging sie aus einem Lichtstrahl Amitabhas hervor. Einer anderen Überlieferung zufolge legte die Prinzessin Jnanacandra vor zahllosen Weltzeitaltern das Gelübde ab, allen fühlenden Wesen stets in weiblicher Gestalt auf dem Weg zur Befreiung beizustehen. Aus diesem Geist entstand das Bild der Taras als Retterinnen aus den Acht Gefahren.

Tara (Sanskrit, "star") is a Buddhist savior-goddess especially popular in Tibet, Nepal and Mongolia. In Tibet, where Tara is the most important deity, her name is Sgrol-ma, meaning "she who saves." The mantra of Tara (om tare tuttare ture svaha) is the second most common mantra heard in Tibet, after the mantra of Chenrezi (om mani padme hum).  

The goddess of universal compassion, Tara represents virtuous and enlightened action. It is said that her compassion for living beings is stronger than a mother's love for her children. She also brings about longevity, protects earthly travel, and guards her followers on their spiritual journey to enlightenment.

 White Tara is a female bodhisattva who symbolizes compassion. She protects those who revere her from danger, pain and anxiety. She is the embodiment of motherly love. Her right hand is held in the gesture of protection and in her left hand she holds a triple lotus flower. She has a third eye on her forehead and eyes on the palms of her hands and the soles of her feet. These eyes symbolise her capacity to know suffering in all regions of the world. She is the most revered deity of protection.Both Green and White Tara sprang from a single tear of Avalokiteshvara and are considered his partners. White Tara embodies his wisdom.


According to Buddhist tradition, Tara was born out of the tears of compassion of the bodhisattva Avalokiteshvara. It is said that he wept as he looked upon the world of suffering beings, and his tears formed a lake in which a lotus sprung up. When the lotus opened, the goddess Tara was revealed.

A similar tradition has White Tara born from the tears of Avalokiteshvara's left eye and the Green Tara born from those of his right. In a third legend, Tara was born from a beam of blue light emanating from one of the eyes of Avalokiteshvara. Tara is also the consort of Avalokiteshvara.

Green Tara, with her half-open lotus, represents the night, and White Tara, with her lotus in full bloom, symbolizes the day. Green Tara embodies virtuous activity while White Tara displays serenity and grace. Together, the Green and White Taras symbolize the unending compassion of the goddess who labors day and night to relieve suffering.

Reasons for Taking a White Tara Initiation            by Lama Yeshe
You might have obstacles in your life that could cause your untimely death. There are many solutions for this. If the obstacles are due to your good karma and merit being exhausted, then in order to prolong your life now and to have longevity in future lives, you need to practice very powerful ways to collect a lot of merit, such as taking long life initiations, reciting the mantras of long life deities, saving the lives of animals and people, offering medicine to people and taking care of sick people, offering food, clothing, and shelter to living beings, and freeing people from prison. If the obstacles in your life and untimely death are due to negative karma, the solution is to purify it. You can also make light offerings to the Triple Gem. Light offerings help you develop Dharma wisdom and clairvoyance, due to their dispelling the darkness around holy objects.

White Tara is extremely powerful. Tara is very close to sentient beings, like a mother is close to her children. She is very quick to fulfil our wishes and to grant us happiness and a long life, as well as to help us develop wisdom. By taking refuge in Tara and practicing meditation, visualizations, and having faith, you have the power to remove obstacles to your life and to prolong your life.


Vajrakila  -  Dorje Phurba

"Die Meditationsgottheit Vakrakila ist ein zornvoller Ausdruck von MItgefühl und Weisheit. Der Praktizierende nimmt die unbezwingbare Haltung von Vajrakila ein und benützt Geschick und Fähigkeiten von Meditatiom und Ritual, um die Gifte von Zorn,  Begierde, Ignoranz, Eifersucht und Stolz völlig zu reinigen. Wenn diese inneren Gifte entfernt sind, werden auch deren äußere Widerspiegelungen wie Feinde, Krankheit und die schlechten Umstände der gewöhnlichen Erfahrung entfernt."
   Chagdud Tulku in "Der Herr des Tanzes"


Vajrakilaya (auch, Benzarkila or Vajrakila.  Tibetan:  Dorje Purba) ist eine geflügelte dunkelblaue zornvolle Gottheit (oder Heruka), deren charakteristisches Symbol-"werkzeug"  der Phurba  (sanskrit: kila(ya) ist, ein dreiseitiger Ein Phurba (Auch: phurpa, phurbu oder phurpu;)) ist ein dreiseitiger Ritualgegenstand der, einem Dolch oder "Nagel" ähnelt. Es heisst, dass er als ein Aspekt von Guru Rinpoche erscienen ist, um die chaotischen opponierenden Kräfte zu unterwerfen, welche alle Aktivitäten, die von Mitgefühl und Großzügigkeit motiviert waren, daran hindern wollten, die tibetische Kultur zu durchdringen.
Wenn Vajrakila durch die Aktivität der Reinigung, Vajrasattva, wirkt, wird er Vajrakumara (tibet. Dorje Shönnu) genannt oder Unbezwingbarer Prinz.
Vajrakila 
wird auch als zornvolle Verkörperung des Bodhisattva Vajrapani betrachtet, dessen Wirken dazu angetan ist, die Handlungen jener - seien es nun Götter, Rakshas oder Menschen - , welche Kräfte zu erlangen versuchen aus selbstsüchtigen und unverantwortlichen Gründen und Motiven, zu bändigen, zu reinigen und zu transformieren.

Tenga Rinpoche 1999 in Gutenstein

Bücher von Tenga Rinpoche auf Deutsch:

"Sutra und Tantra: Die Wege des Buddhismus"
"Übergang und Befreiung: Erklärungen zur Meditation im Bardo" (Khampa-Verlag)
"Die fünf Nägel des Naropa - Methoden zum Umgang mit Hindernissen" (Khampa-Verlag)


      

Vajra-Meister Tenga Rinpoche wird als eine Emanation der Weissen Tara gesehen.


"Melbourne Tara"  by Tibetan Australian Artist Karma Phuntsok


www.benchen.org

Sommercamp mit Tenga Rinpoche in Allmuthen:

www.benchen.org/summercourse2008.html

und

www.benchen.org/bdoj2006/page_15-18.htm


Kagyu Mönlam in Bodhgaya:

www.benchen.org/bdoj2006/page_19-24.htm


Pilgerreise in Indien mit Tenga Rinpoche:  

www.benchen.org/bdoj2006/page_2-5.htm


   

S.H. der 17. Karmapa Orgyen Trinley Dorje sagte am 14. April 2007 Folgendes zu Tenga Rinpoche:

Frage: Vielleicht kann sich Seine Heiligkeit an seine erste Negegnung mit Kyabje Tenga Rinpoche erinnern und davon erzählen, wie sich diese Beziehung weiterentwicklet hat.

17. Karmapa:  Eingentlich bin ich keine Person mit starken Gefühlen, ich bin nicht besonders emotionell. Ich bin eher ein ernsthafter Mensch. Aber weil Rinpoche ein derart starkes liebendes Mitgefühl ausstrahlt, eine derartige Freundlichkeit, ist es unmöglich, davon nicht berührt zu werden. Von daher fühle ich mich verpflichtet, einiges zu erzählen.

Ich kann mich nicht exakt erinnern, wann wir uns das erste Mal trafen. Aber als ich in Tibet war, pflegte Rinpoche einen engen Kontakt zu mir durch Briefe, auch schickte er mir Geschenke. Er war einer der Lamas, die den wohl engsten Kontakt zu mir hatten, als ich in Tibet war.

Nachdem ich nach Indien gekommen bin, hat Rinpoche schon viele Male mich hier besucht und blieb lange Zeit bei mir. So sind wir uns mit der Zeit immer näher gekommen. Normalerweise rede ich nicht besonders viel mit Leuten, wenn sie mir nicht sehr nahe stehen, aber wenn Tenag Rinpoche hier ist, gehe ich täglich 2 oderf 3 mal zu ihm und stelle ihm Fragen etc. Deswegen fühle ich mich Ihm sehr nahe und habe ein sehr großes Vertrauen zu ihm.


Ehrw. Tenga Rinpoche und der 16. Karmapa


Er gibt mir nicht nur Belehrungen und seine großartige Arbeit für die Lehre und die Linie, sondern auch persönlich erweist er mir immer große Güte. Deshalb befällt mich öfter das Gefühl von Sorge, wie ich diese Güte jemals erwidern kann.

Als Tenga Rinpoche am letzten Kagyu-Mönlam teilnahm, war er sehr glücklich darüber. So hat Er mir erzählt, dass diese Zeit seit Seiner Inthronisierung als Tulku mit 15 Jahren die glücklichste Zeit seines Lebens gewesensei. Als ich das gehört habe, dachte ich vielleicht habe ich ja wirklich etwas Gutes gemacht, um ikhn glücklich zu machen. Obwohl das Mönlam nicht nur von mir ausgeht, sondern von vielen, war ich sehr zufrieden, wenigstens etwas dazu beigetragen zu haben, Tenga Rinpoche glücklich zu machen.

So werde ich auch in Zukunft weiterhin mein Bestes versuchen, um Tenga Rinpoches Wünsche zu erfüllen und ihn glücklich zu machen. Dies ist meine Einstellung, denn so soll sich ein Schüler verhalten. Nicht nur Güte zu empfangen, sondern auch etwas zurückzugeben. Dies golt nicht nur für mich! Ich hoffe und wünsche mir, dass alle von Tenga Rinpoches Schülern sich so verhalten mögen, dass sie nicht nur Güte empfangen, sondern sich bemühen, den Lama zufriedenzustellen und glücklich zu machen. Wenn man sich so verhält, dann kommt es zu einer sehr harmnonischen Lehrer-Schüler-Beziehung, in der Geben und Nehmen im Gleichgewicht sind. Dies wirkt sich dann sehr positiv auf die ganze Umwelt und Umgebung aus. Dies ist sehr bedeutsam!

Frage: Kann Seine Heiligkeit kurz erläutern, was wir Schüler machen sollten, um das Leben von Kyabje Tenga Rinpoche zu verlängern und ihn glücklich zu machen?

S.H. der 17. Karmapa: Es besteht ein großer Unterschied in der Art und Weise, einen Lama glücklich zu machen - und eine gewöhnliche Person glücklich zu machen.Gewöhnliche Menschen macht man glücklich, indem man schaut, was sie wünschen, was sie benötigen und dementsprechend handelt. Aber beim Lama ist es eine ganz andere Sache. Denn das wichtigste für einen Lama ist der Dharma und den Wesen dcurch den Dharma zu nutzen. Wenn ein Schüler den Dharma wirklich praktiziert und sein ganzes Leben nach dem Dharma ausrichtet, ist es der beste Weg, um den Lama zu erfreuen, weil dies Sein größtes Anliegen und Sein Hauptinteresse ist. Daher denke ich auch aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen, dass dies der Weg ist, den wir beschreiten sollten<; unser Leben im Einklang mit dem Dharma zu führen. Das wäre der beste Weg, den Guru zu erfreuen!

Auszug aus einem längeren Interview, das Tim Tashi, Lioba und Thea Boldt - One Shot Productions - mit S.H. dem 17 Karmapa am 4. April 2007 in Gyuto führten. S.H wurde von Ringu Tulku übersetzt.

Das gesamte Interview ist als Videoaufnahme im Maitreya-Institut für 15 € erhältlich. Der gesamte Dana-Betrag geht an die Lotus-Direkthilfe.


Short Biography of the Tenga Rinpoche

The story of Tenga Tulkus starts at the time of the 7th Sangye Nyenpa Rinpoche. One of his students was the highly realised Lama Samten. He was also known as "Gönkhen Samten", signifying that he was a specialist of protector practices (Gönpo = Protector). He spent most of his life in retreat, meditating on his yidam Karma Pakshi and on the main Kagyu protectors. He practised mostly Dorje Bernagchen and Shing Kyong. The power of his blessing was such that he could cure all kinds of sickness instantly and he was widely known throughout the region. Many people came to receive his blessing.

                                             

At the time of the 8th Sangye Nyenpa, Tenzin Drupchok, Lama Samten had grown old and sometimes displayed physical unease and sickness. However, one day he seemed to be very well and happy. On that day, he told Sangye Nyenpa that he felt very happy because soon he would be going away to a beautiful land, a wonderful, peaceful garden. Among other things, he gave his thigh bone trumpet to Sangye Nyenpa and asked him to take good care of it until he came back. Soon afterwards he passed away.

Some years later, Tenzin Drupchok went on a pilgrimage to Lhasa and Central Tibet. As was customary at that time in Tibet, a high Lama could not just travel quickly from one point to another, but had to accept invitations to monasteries and villages on his way in order to give empowerments, teachings and blessings. On one such occasion, Tenzin Drupchok was invited by a local government official called Drungpa. He spent some days in Drungpa's house and met a small boy, who was the youngest son of the family. The boy was very alert and inclined towards the Dharma and liked him very much. One day when Tenzin Drupchok was alone, the child came to him and asked him whether or not he still had his thigh bone trumpet as he would like to have it back soon.

Tenzin Drupchok was amazed and overjoyed as he realised, that this boy must be the incarnation of his former teacher Lama Samten. He talked to the family about it and they readily agreed to give the boy to him after some time when the boy would be older. A few years later, when he was on his return journey to Kham, he went to see the family again and took the boy with him to Benchen Monastery. Back in Benchen, the boy was enthroned as the incarnation of Lama Samten and Tenzin Drupchok gave him the name Karma Tendzin Chögyal. He soon started the traditional monastic education and also practised extensively. After some years, Tenzin Drupchok told him that it was time to do the traditional three year retreat and advised him to go to Palpung Monastery in Derge - the seat of the Situ Rinpoches and of Jamgon Kongtrul Lodrö Thaye, also know as Jamgon Kongtrul The Great. Tendzin Chögyal went there and eventually was admitted to the retreat center, Tsamdra Rinchen Drag, which was situated a few miles away from Palpung Monastery. It was here that the great Jamgon Kongtrul spent most of his time, away from the distractions of the huge Palpung Monastery.

Tendzin Chögyal did his retreat under the guidance of Jamgon Kongtrul himself and was very successful. Having reawakened his former propensity for practice, he did a second three year retreat. He completely realised all the practices and after the completion of the retreat, Jomgon Kongtrul declared:"Now you are equal to me in realisation". He told Tendzin Chögyal, that he was planning to go on a pilgrimage to central Tibet and asked him to take charge of the retreat centre during his absence. Jamgon Kongtrul being one of his Lamas, he could not refuse and so he became the retreat master for a number of years. When Jamgon Kongtrul returned to Palpung some years later he told Tendzin Chögyal that now was the time to return to Benchen. The 8th Sangye Nyenpa Rinpoche had passed away and the monastery needed a capable Lama to look after the affairs and take over the administration. Tendzin Chögyal, by now a very realised and well respected Lama, returned to Benchen and spent most of his time teaching and giving empowerments to those who requested it. The later part of his life was devoted mostly to the education of the incarnation of Sangye Nyenpa Rinpoche, the 9th.

The 3rd incarnation of Tenga Tulku was born in 1932 in Kham (Eastern Tibet). At the request of the 9th Sangye Nyenpa Rinpoche, Situ Pema Wangchuk Gyalpo (11th Situpa) profesized the name of the parents, his birthdate and birthplace. The present Tenga Rinpoche was found at the age of 7, whereupon he began his studies. He was given the name Karma Tenzin Thrinle Pal Sangpo at the age of 19, when he received his full ordination vows. He received extensive and thorough Buddhist training and education in Benchen Monastery and Palpung Monastery from the 9th Sangye Nyenpa Rinpoche, Gelek Drubpe Nyima, and the former Situ and Jamgon Rinpoches respectively.

He studied all the tantric rituals and philosophy with many different masters. From his uncle he learned about traditional Tibetan medicine. He completed his studies with a 3 Year retreat. In 1959, after the Chinese invasion, he left Tibet and after spending one and a half years in Kalimpong he settled in Rumtek Monastery (Sikkim), the main seat of H.H. the 16th Karmapa. There he served His Holiness for 17 years, the last 9 years of which he acted as Dorje Lopön (Vajra Master). In 1974 he
accompanied His Holiness on his first tour to America and Europe. Since 1976,  Tenga Rinpoche has been living in Swayambhu, Nepal, where he founded Benchen Phuntsok Dargyeling Monastery and a retreat centre in Pharping. Since 1978, he´s been touring Europe extensively. Ven. Tenga Rinpoche is one of the few living meditation masters who hold the still unbroken lineage of the Karma Kagyu Tradition.



                        

                          

             Mit Seiner Heiligkeit  Dalai Lama                     Mit S.E. Khentin Tai Situpa

                                 

                                    Mit Vidhyadhara Chögyam Trungpa Rinpoche


He is the founder of Karma Kamtsang Association in Poland, Karma Thegsum Ling, Verona, Italy and Lotus Trust as well as Lotus Direkthilfe in Germany.

(material taken from www.benchen.org)



Programm des letzten Jahres:

Ehrwürdiger Tenga Rinpoche im Maitreya Insitut Gutenstein

15. - 17. September 2007

Kursbeiträge: je 15 €

Es gibt im Maiitreya-Institut Mittag- und Abendessen (bitte anmelden).
Mögliche Unterbringung: Im Schlaflager vor Ort, im Zelt
oder in den umliegenden Pensionen. 


Maitripa´s Vermächtnis:            Ven. Tenga Rinpoche

                                                                                                                                                        und S.E. Sangye Nyenpa Rinpoche

                 Maitripa`s 

essenzielle Mahamudra-Unterweisungen an Marpa

(auf Tibetisch: Phyag rgya chen po tshig bsdus pa),

"Wie ein breiter Strom, der ohne Unterbrechung fließt,
In welcher Phase auch immer, es hat Be-Deutung
Und ist für immer und ewig der Erwachte Zustand -
Große Glückseligkeit ohne samsarischen Bezugspunkt...."    Maitripa

„Wenn man immer wieder und wieder in den ungesehenen Geist schaut, wird die Tatsache, dass da nichts zu sehen ist, so lebendig gesehen wie es ist. Indem wir Zweifel über die Existenz oder Nichtexistenz der eigentlichen Natur unseres Geistes abschneiden, mögen wir unverkennend unsere eigene Essenz gewahren.“        Karmapa Rangjung Dorje


Maitripa (1007-1077):   Sein Name bedeutet "Dessen Schutz Liebende Güte ist". Er war ein Schüler der berühmten Nalanda Universität in Indien, in der Zeit als Naropa ihr Rektor war, und trat auch in die Vikramalishila-Universität ein, aus welcher er von derem Rektor verwiesen wurde, weil er die anderen Mönche, welche Maitripa`s Vajrayana-Praxismethoden missverstanden, nicht durcheinanderbringen wollte. Maitripa nahm daraufhin sein Sitzkissen und überquerte darauf den Ganges. Die Vikramlashila-Gemeinschaft erkannte ihr falsches Urteil und bereute den Ausschluss Maitripas. Maitripa wurde Schüler von Shawaripa und erlangte die Meisterschaft eines Mahasiddha. Die Linie von Asanga würde ebenso auf ihn weiterübertragen, zusammen mit den tiefgründigen Abhandlungen über die Buddha-Natur wie dem UttaraTantra. Er wurde zu einem der Hauptlehrer von Marpa Lotsawa aus Tibet. Maitripa war bekannt für seine spontanen Lieder spiritueller  Verwirklichung......

                                                                                                                                                                                                                             
                                                                                 Maitripa

        .......Marpa machte sich auf den Weg, um Maitripa aufzusuchen. Er fand ihn beim Kloster "Lodernder Feuerberg", erhielt von ihm die Mahamudra-Belehrungen und durch die Praxis derselben vorzügliche Erfahrungen und Erkenntnisse. Von Maitripa bekam Marpa auch die Übertragung für die Doha-Tradition.
Dohas sind spontane Lieder der Erkenntnis, die von Praktizierenden bei besonderen Anlässen gesungen wurden und oft sehr tiefgründige Belehrungen enthielten.


So, 15h: Manjushri-Einweihung

Manjushri ist der Buddha der Weisheit und die Bodhisattva-Verkörperung von Weisheit, scharfsichtiger Intelligenz und Verwirklichung.Wer sein Mantra rezitiert, wird intelligenter und erfreut sich größeren Glücks, verbessert sein Erinnerungsvermögen und vermehrt seine Weisheit und die Gewandtheit zum Erklären und Schreiben.

Der Sanskrit-Name Manju-shri wird übersetzt mit "Wundervoll Glücksverheißend" oder "Sanft /Süß Glorreich". Im Tibetischen bedeutet sein Name Jampel-yang (zusammengezogen auf Jamyang) "sanfter Freund".

ls der Primordiale Buddha Vairochana gelobte, sich überall im Universum als der immer-jugendliche prinzenhafte Bodhisattva der Weisheit zu manifestieren, war sein Ziel, die Wesen an eine Untersucung heranzuführen, wobei sie die wahre Natur der Wirklichkeit entdecken können. Aus diesem Grund wird er üblicherweise mit 2 "Werkzeugen" dargestellt, die für eine solche Untersuchung wesentlich sind: Mit der rechten Hand schwingt er das zweischneidiges Schwert der analytischen Unterscheidungskraft und in seiner Linken hält er das Prajnaparamita-Sutra, den Text der Lehre über die Leerheit. Diese Lehre ist für alle Formen des Buddhismus grundlegend und aus diesem Grunde wird sie oft "Mutter aller Buddhas" genannt. Die "Prajnaparamita" ruht auf dem Lotus des Mitgefühls. Manjushri`s Schwert unterscheidender Wesiheit lässt an seiner Spitze Flammen lodern, um zu zeigen, dass es alle dualistischen Begriffe und Ideen durchtrennt. Es kann Wahn und Täuschung,  Abneigung und Verlangen abtrennen, und enthüllt dabei Verstehen, Gleichmut und Mitgefühl.

Mo, 19h:         Guru Drakpur-Einweihung

     Rinpoche wird eine Ermächtigung einer Zornvollen  Manifestation von Guru Rinpoche geben: Guru Drakpur.
Guru Trakpur ist eine Manifestation von Guru Rinpoche, und er vereint darin die Funktionen von Hayagriva, Vajrapani, Garuda und Vajrakilaya.
              In seiner Rechten hält er einen Vajra: Dies symbolisiert Vajrayana-Wisen und Verständnis; dies bedeutet, dass durch die Anwendung dieser Praxis völlige Verwirklichung erlangt werden kann.
              In seiner Linken hält Guru Trakpur einen Skorpion; dies symbolisiert seine Kontrolle über die 8 Klassen von Stör-Wesen.

             Diese Einweihung kommt aus dem Dorje Lingpa Terma: In diesem Terma-Text gibt es eine Prophezeihung, dass in der Zukunft neue, bisher unbekannte und schwer zu heilende bis tödliche Krankheiten auftreten werden. Darunter werden Hautkrankheiten, Tumore und Allergien beschrieben.

                                              Im Termatext erklärt Guru Rinpoche die Wiederholung eines geheimen Mantras, welches während der Einweihung gegeben wird und  äußerst effizient ist, um solche Krankheiten zu überwinden; dies können Krankheiten sind, die latent im Körper verborgen liegen oder auch solche, die bereits existieren.




_
© Maitreya Institut   |   Impressum   |   Datenschutzerkärung   |   Nutzungsbedingungen   |   Kontakt