17. Karmapa
Ogyen Trinley Dorje


„ Er ist nicht-sektiererisch, so erfüllt er alle Himmelsrichtungen; er ist nicht den einen nah und den anderen fern, so ist er der Schützer aller Wesen. Die Sonne des Buddha-Dharma, die allen Wesen dient, strahlt allezeit."


14. - 17. Mai 09

DzogChen Retreat mit James Low

Do, 14. Mai 09, 19h45 in Wien:
"Wenn alle Wesen Buddha-Natur haben, wo ist dann deine?"

Ort: Gablenzgasse 38, 1160 Wien
(Nähe U6 Burggasse Lugnercity, Plan), rechts oben bei "Porta Vitae" läuten, in den Hof, Außentreppe hinauf.

15. - 17. Mai: DzogChen-Retreat in Gutenstein:

Kadak - die primordiale Reinheit des Geistes
.........die eigene Natur als grundlegende, allem und allen innewohnende primordiale Reinheit erkennen.


"Tiefgründig, friedvoll, ungeschaffen und unbefleckt ist der nektar-gleiche Dharma, den ich gefunden habe."     Gautama Buddha

Am Freitag wird James Low längere Meditations-Sitzungen anleiten und er wird dabei entsprechende Instruktionen und Erläuterungen der zugrundeliegenden Sichtweise geben.
Samstags und sonntags wird der Fokus der Belehrungen und der Praxis darauf gerichtet sein, kadak, die primordiale Reinheit des Geistes zu erfahren.

Fr.und Sa. jeweils 10 - 18h, So: 9 - 14h30

Kursbeiträge:
Donnerstag: 12 €
Freitag und Samstag, jeweils 30 €
Sonntag 25 €.

James Low:

aus dem Vorwort zu : LEU DUN MA "The Seven Chapters of Prayers":
as taught by Padmasambhava of Urgyen


......Buddhismus ist keine modernistische Art von Vision, die darauf hinweist, dass wir uns in Richtung einer irgendwie großen Zukunft bewegen, in welcher alle Probleme der Vergangenheit transzendiert würden. Er zeigt vielmehr, dass Illusion und Konfusion alles durchdringend sind, aber dass nichtsdestotrotz von Zeit zu Zeit in dieser ziemlich dunklen Welt des Samsara einige Sterne am Himmel erscheinen.
     Indem wir die Worte der Weisen studieren und reflektieren, können wir in das, was sie sagen, Vertrauen gewinnen, und dies wird unsere Herzen erleuchten. Aber um dahin zu kommen, müssen wir verstehen, dass ihr Blick, dass ihre Buddha-Augen viel mehr als unsere sehen. Unsere Augen machen uns blind, unsere Ohren machen uns taub. Mit unseren Augen sehen wir, was wir mögen und was wir nicht mögen; wir sehen die Dinge in Begriffen von gut und schlecht. Wir teilen die Welt in was mir gehört und was mir nicht gehört. Mit unseren Ohren richten wir uns auf die Worte, die uns angenehm sind, und jene Dinge wollen wir nicht hören, die wir nicht mögen.
     Das ist der Grund, weshalb wir dem Weisheits-Auge der großen Yogis und Heiligen der Vergangenheit vertrauen müssen, weil das Weisheits-Auge, des Buddha`s Auge ganz unmittelbar sieht, dass alles in der Form der Leerheit ist. Es sieht, dass von Augenblick zu Augenblick alles aus dem Urgrund der Leerheit auftaucht, und die gleiche Natur hat wie dieser und in dieser seiner Natur alles völlig gleich ist.
      Ich glaube nicht, dass wir solche Ideen hätten, ohne auf den Dharma zu treffen. Es geschieht nur aufgrund der Güte der großen Lehrer der Linie, dass diese Ideen für uns in dieser Welt exisitieren. Als ich zur Schule ging, gab es niemanden, der mir solches dargelegt hätte. Wenn ich ins Kino ging, sah ich keinerlei Film, der mir solche Dinge gezeigt hätte. Wenn ich Romane las, hörte ich keinerlei Erklärungen dieser Art. Und wenn ich mit süßen Ladies ins Bett ging, flüsterte mir keine von ihnen die Natur des Geistes ins Ohr. Es geschah nur, als ich Lamas in der Tibetischen Tradition traf, dass ich anfangen konnte, etwas davon zu sehen, wie die Welt beschaffen ist.
      Aus diesem Grund heisst es in den einführenden Belegrungen, dass der Dharma etwas sehr sehr Seltenes ist. Das ist der Grund, weshalb die großen Lamas "Rinpoche" genannt werden. Rinpoche bedeutet "kostbar". Kostbare Dinge sind kostbar, weil man sie nicht überall findet.
       Haben wir Zuflucht genommen, und haben wir uns entschieden, dass der Pfad des Dharma der Pfad für unser Leben ist, dann ist es sehr wichtig, Vertrauen und Hingabe aufrechtzuerhalten. Wenn wir anfangen, den Dharma für selbstverständlich zu halten, sodass er uns als etwas sehr Geläufiges erscheint, dann wird unser Geist, ohne dass er sich dabei viel anstrengen müsste, bald voller Unsinn und Ablenkung sein. Vertrauen und Hingabe aufrechtzuerhalten erfordert Disziplin. Es erfordert, dass wir zu anderen Gelegenheiten, die auftauchen, "Nein" sagen, und um "Nein" sagen zu können, müssen wir uns klar darüber sein, dass der Dharma wertvoll genug ist, um uns das zu geben, wonach wir suchen, sodass wir zu anderen Optionen mit einem glücklichen Herzen "Nein" sagen.
      Buddhismus, insbesondere Tantra und Dzogchen, sind Wege des Fühlens. Das will sagen, dass es nicht um eine abstrakte Theorie dabei geht, nicht um eine intellektuelle Analyse. Es ist ein Weg zur Teilnahme mit der ganzen Fülle unseres Daseins, mit unserem Körper, unserer Rede und unserem Geist, und wenn wir auf diese Weise praktizieren, dann werden wir den vollen Nutzen dabei erlangen.
     Als ich mit Chhimed Rigdzin in Indien studierte, pflegte er oft zu sagen: "Das ist nicht Tibet. Du bist kein Tibeter. Den Dharma zu studieren ist kein Job. Niemand wird dich dafür bezahlen." Er sagte: " Wenn du in Tibet leben würdest, dann weisst Du jetzt genug, dass du einfach "tingeling" gehen könntest mit deiner Glocke, und die Leute würden Essen auf den Tisch stellen, aber wenn du in dein Land zurückgehst, wird dich niemand für dieses Zeug bezahlen! Es gibt also überhaupt keinen weltlichen Vorteil für dich, indem du dich mit Dharma befasst. Du musst dich entscheiden, dass du dies als einen Weg der Befreiung willst, sonst gehe nach Hause und besorg dir einen netten Job und ein Haus und einen Wagen und genieße das Leben!" Und so stehen die Dinge für uns alle. Wir müssen nachdenken: "Weshalb machen wir das?" Und wir könnten denken: "Oh, wir tun es, weil wir daran glauben."
       Wenn wir daran glauben, wie kommt es, dass manchmal unsere Energie sich verflüchtigt und wir gelangweilt werden und abgelenkt, und wir einfach bloß mehr oder weniger mechanisch die Sache durchziehen? Wenn wir bemerken, dass wir in einen solchen Zustand geraten, dann sollten wir zu Padma Sambhava beten und das Sieben-Zeilen-Gebet immer wieder wiederholen.  Verbringe nicht den Rest deines Lebens in einer vagen Beziehung mit dem Dharma, während du dich auf den Tod zubewegst und dieses Leben mit leeren Händen verlässt. Dann würdest Du zurückschauen und denken: "Oh, ich hätte so viel mehr praktizieren können! Als ich praktizierte, hätte ich echter und aufrichtiger sein können! Aber irgendwie fand ich meine Ablenkung interessanter als die Praxis."
      Die besondere Lehre von Chhimed Rigdzin war, dass du einsgerichtet zu Padma Sambhava beten solltest. Wenn du mit vollem Vertrauen betest, ohne jeden Zweifel, dann treffen alle Energiesysteme des Körpers im Herzen zusammen, dein Geist wird offen-leer werden und in diesem Moment kannst du die Natur deines Geistes erkennen.
      Es gibt so viel Praktiken, die man tun kann, aber viele, viele große Yogis haben immer wieder gesagt, dass "Hingabe aus ganzem Herzen der schnellste Weg ist, Deine Natur zu erkennen", denn wenn wir aus tiefem Herzen beten, dann fällt alles fort. Das Wegfallen der Erscheinungen bedeutet, dass nichts mehr übrig ist. Wenn alles dahin ist, wenn nichts mehr übrig ist, dann ist alles, was da ist, das, was wirklich da ist, - was nichts ist, das wegfallen könnte.
      Entspanne dich in diesen Moment und erfahre, wie das ist. Es ist mit nichts anderem zu vergleichen. Wenn du anfängst vielerlei Annahmen darüber, wer oder was du bist, zu entwickeln,  dann füllst du den Raum. Wenn du versuchst, dieser Erfahrung Sinn und Bedeutung unterzuschieben, dann wirst du die Erfahrung verlieren. Wir entspannen uns einfach in den Raum hinein, wir wissen dabei nichts, wir hängen uns an nichts, voller tiefem Vertrauen, dass dies es ist, wie es ist. Dies ist unser natürlicher Zustand oder ngo wo.
Von diesem Zustand kommt, ohne ihm jemals zu "entkommen", rang zhin, was unsere Natur als Manifestation ist, als Potentialität, was der Zustand der Widerspiegelung in einem Spiegel ist. Die Qualität von rang zhin ist Klarheit. Diese Klarheit ist die Unmittelbarkeit von allem, was sich präsentiert.  Du musst keine Gedanken in deinen Geist hineinziehen, du musst nicht extra konstruieren, was deine Erfahrung ist - sie sind unmittelbar da.
     Dies wird als lhundrup beschrieben. Lhundrup bedeutet anstrengungslos gegenwärtig, ganz von selbst gegenwärtig ......




Der große Meister Guru Rinpoche hat gesagt:

Hundert Dinge mögen erklärt sein,
Tausende erzählt,
Doch nur ein Ding solltest du festhalten.
Kenne eine Sache und alles ist befreit–
Verweile mit deiner inneren Natur,
Deinem Gewahrsein!



Chögyal Namkai Norbu Rinpoche über

         (Von-)-Selbst-Befreiung im DzogChen:

" Die besondere Methode von Dzogchen wird Pfad der (Von-)Selbst-Befreiung genannt, und um diesen Pfad zur Anwendung zu bringen, braucht nichts entsagt, gereinigt oder transformiert zu werden. Was immer als deine karmische Vision erscheint, wird als der Pfad verwendet. Der große Meister Phadampa Sangye ( südindischer Yogin des 11. Jhdts) sagte einst: " Es sind nicht die Umstände, die als die eigene karmische Vision auftauchen, welche eine Person zu dualistischer Sicht konditionieren; es ist jener Person eigene Anhaftung, die es  ermöglicht, dass das, was in Erscheinung tritt, sie konditioniert."
      Um diese Anhaftung auf die schnellste und wirksamste Weise zu durchschneiden, dafür muss des Geistes spontane Fähigkeit des "(Von-)Selbst-Befreiens" ins Spiel gebracht werden.  Der Begriff "Selbst-Befreiung" sollte jedoch nicht so aufgefasst werden, dass dies beinhalten würde, dass es irgendein "Selbst" oder Ego gibt, welches befreit werden sollte. Es ist auf Dzogchen-Ebene eine fundamentale Annahme, dass alle Erscheinungen leer von Selbst-Natur sind. "Selbst-Befreiung" im DzogChen-Sinn bedeutet, dass alles, was sich im Erfahrungs-Feld des Praktizierenden manifestiert, die Freiheit und "Erlaubnis" hat, sich gerade so zu manifestieren, wie es ist, ohne dass es als gut oder schlecht, als schön oder hässlich beurteilt würde. Und genau im selben Moment, wenn es da kein Anklammern, keine Verhaftung  gibt, dann befreit sich das, was immer es ist, das erscheint, selbst - gänzlich ohne Anstrengung und ohne jegliches Wollen -  ganz von selbst., "auto-matisch", sei es nun ein Gedanke oder ein scheinbar äußeres Ereignis.
       Praktiziert man auf diese Weise, ohne irgendwelche Regeln zu benötigen außer dem eigenen Gewahrsein, so bekommen die Samen des Giftbaumes der dualistischen Sichtweise niemals auch nur eine Chance, zu sprießen, nicht davon zu reden, dass sie Wurzeln schlagen und wachsen können.
      So lebt die/der Praktizierende ihr/sein Leben auf gewöhnliche Weise, ohne irgendwelche Regeln zu benötigen ausser dem eigenen Gewahrsein, immer in primordialem reinen Zustand verweilend, indem dieser Zustand mit was immer als Teil der Erfahrung in Erscheinung tritt  integriert wird - wobei es da äußerlich absolut nichts zu sehen gibt, was zeigen würde, dass jemand praktiziert.
     Das ist es, was mit (Von-)Selbst-Befreiung gemeint ist, das ist es, was mit der Bezeichnung Dzogchen, was Große Vollkommenheit bedeutet,  gemeint ist; und das ist es, was mit nichtdualer Kontemplation oder einfach "Kontemplation" gemeint ist."  Chögyal Namkhai Norbu Rinpoche



Die Sechs Vajra-Verse
oder
Des Kuckucks Lied völligen Gegenwärtigseins

(In Tibet`s uralter schamanistischer Tradition wurde der Kuckuck als ein magischer Vogel gesehen, als der König der Vögel. So wie des Kuckuck`s erster Ruf als Frühlingsbote gilt, so bringen die Sechs Vajra-Verse des Kuckuck`s Lieds des Völligen Gegenwärtigseins eine Einführung in das völlige Gegenwärtigsein der Natur des Geistes.
Die Sechs Vajra-Verse sind ein Wurzeltext der Dzogchen Geist-Serie Tradition, aus welchem Sichtweise, Meditation und Verhalten des Dzogchen vollständig erschlossen werden können.)


Die Natur der Vielfalt aller Erscheinungen ist nicht-dual,
und auch einzeln für sich genommen sind die Erscheinungen jenseits von konzepthaften Begrenzungen, ein-fach rein.
Hier und jetzt sein, der authentische Zustand, ist nicht mit konzepthaften Gedanken bedacht
und strahlt immer all-gut (Kuntu Sangpo) in allem, was erscheint, hervor.
Da alles bereits erlangt und vollkommen ist, lässt man ab von der Krankeit des Mühens und Strebens
und belässt es in spontaner natürlicher Selbst-Vollkommenheit:
Dies ist der Zustand von Kontemplation.


  "Das höchste unvergleichliche Fahrzeug des geheimen Dzogchen, die Große Vollkommenheit, hat die Funktion, dich direkt in die Sphäre dessen, was spontan da ist, zu bringen. Diese Sphäre, welche das Grundlegende ist, ist unwandelbar.....Es muss nicht gesucht werden, denn es ist seit allem Anbeginn spontan gegenwärtig. Kein Bemühen, kein Versuchen, keine Anstrengung ist erforderlich. Dieser Pfad ist auf natürliche Weise offenkundig und augenscheinlich. Die Mandala-Sphäre klaren Lichtes ist bedingungslos. Es ist der eingeborene Dharmakaya (Wahrheitskörper), die alles durchdringende Intentionalität aller Buddhas. Dies zu erkennen ist die höchste Sicht der Wirklichkeit."
          Longchenpa, aus ‘Four Themed Precious Garland’



"Die wahre Natur ist wie der unveränderliche Raum.
Erkenne ich das nicht, wird die Basis der Sichtweise nicht gefunden.
Ohne mich in eiserne Fesseln zu legen,
Möge ich mit Hingabe und Ausdauer die authentischen Lehren praktizieren.

Dieses Rigpa, dieses Gewahrsein, ist so makellos wie ein Kristall.
Sehe ich das nicht, werden konzepthafte und angestrengte Meditation sich nicht auflösen.
Mich in Gesellschaft dieses unzertrennlichen Gefährten befindend,
        werde ich deshalb nicht nach einem anderen suchen.
Möge ich mit Hingabe und Ausdauer die authentischen Lehren praktizieren.

Dieser natürliche Geist ist wie ein altbekannter Freund.
Erkenne ich ihn nicht, werden alle meine Aktivitäten mich täuschen und trügen.
Ohne mit geschlossenen Augen herumzutappen
möge ich mit Hingabe und Ausdauer die authentischen Lehren praktizieren."

Dudjom Rinpoche: aus:  Die Herzessenz realisierter Meister



James Low studierte Sozialanthropologie und kam Ende der  Sechziger-Jahre nach Indien und an die Visvabharati-Universität im westbengalischen Shantiniketan. Er wurde Schüler des tibetischen Tantra & Dzogchen-Meister Chhimed Rigdzin Rinpoche, unter dessen Anleitung er buddhistische Philosophie und Praxis und tibetische Sprache  studierte. Gemeinsam mit Rinpoche übersetzte er viele Praxistexte und erhielt einen Doktortitel der Nyingma Research Society. Er unternahm wiederholt ausgedehnte Meditations-Zurückziehungen. Seine anderen Hauptlehrer waren Dudjom Rinpoche (1904 - 1987), Kangyur Rinpoche (1897-1975) und Kalu Rinpoche (1905 - 1987).

Zu Beginn der achziger Jahre arbeitete er dann in London zunächst als Übersetzer und Tibetisch-Lehrer und wandte sich dann der Psychotherapie zu. Ausgebildet in Psychoanalyse, Kunst- und Sexualtherapie, arbeitet er im öffentlichen Krankenhaus, in eigener Praxis und als Ausbilder und Supervisor. Seit 1980 hält er auf Ersuchen seines Mentors in Europa Vorträge und Seminare.

Seine tiefe Einsicht in die DzogChen-Lehren, seine überzeugende Präsenz und sein umfassendes Verständnis der menschlichen Psyche, gewürzt mit kräftigem Humor, machen James zu einem  besonderen Lehrer.
Bücher von James Low:

"Hier und Jetzt Sein" Edition Mandarava im Sequoyah Verlag

Aus dem Handgepäck eines tibetischen Yogi" (Theseus-Verlag, zur Zeit vergriffen)

"Eins mit Guru Rinpoche: Ein Kommentar zu Nuden Dorjes Terma, die Vidyadhara Guru Sadhana"

von: James Low · Nuden Dorje Drophan Lingpa · Chhimed Rigdzin Lama

KHORDONG · 2007  Gebunden Details (Deutschland)  
          
<http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3936372012/ref=nosim/schildnet>

"The Yogins of Ladakh: A pilgrimage among the hermits of the Buddhist Himalayas"
Buddhist Developmental Psychology, in Psychologie East and West, Crook and Fontana (Hg.), Element Books, 1989


The Seven Chapters of Prayers:
Le'u Dun Ma



as taught by Padma Samhava of Urgyen
known in Tibetan as Le‘u bDun Ma
arranged according to the system of Khordong Gompa
by Chhimed Rigdzin Rinpoche
translated by Chhimed Rigdzin Rinpoche & James Low
"The Seven Chapters of Prayer by Padmasambhava is a key text for all Buddhists at this time. It belongs to the treasure (terma tradition) of the Nyingmapa school and contains the authentic teachings of Padmasambhava concerning practice in difficult times.

Prayer is a method of connecting oneself with the lineage, with Padmasambhava and with one’s own original nature. It is a profound and central practice used by all the great yogis of Tibet.

The text is translated and presented in a format which provides the complete Tibetan text, with the parts for recitation laid out line by line with Tibetan text, pronunciation, word and line meanings.   This edition follows the arrangement of Chhimed Rigdzin Rinpoche who was an important lineage holder of the Byangter and Khordong lineages. The translation was done in accordance with the traditional lineage explanation."

by James Low, from the back cover

Das Buch enthält den Praxistext wie von Chhimed Rigdzin Rinpoche 1981 zusammengestellt, eine überarbeitete Übersetzung, mit einer neuen zusätzlichen Einführung von James Low versehen, Fadenheftung, 316 Seiten, edition khordong, 2008.

Liebe Dharma Freunde,

Ich freue mich Euch heute ein  neues Buch ankündigen zu können. Es handelt sich um eine Wiederauflage eines der alten Übersetzungsarbeiten von Praxistexten von Chhimed Rigdzin Rinpoche und James Low in den siebziger und achtziger Jahren, nun überarbeitet und von James Low neu durchgesehen, leider vorerst nur in englischer Sprache: Das Gebet in Sieben Kapiteln, gelehrt von Padma Sambhava aus Urgyen, bekannt als: Le’u Dun Ma.

Wie James Low in seinem Vorwort beschreibt, kam die Idee dieses Buch (Wieder-)aufzulegen durch einen Traum, um Chhimed Rigdzin Rinpoches Wiedergeburt zu ermöglichen. Das Buch enthält neben den Sieben Gebeten von King Trisong Deutsen, Khandro Yeshe Tshogyal, Namkhai Nyingpo, Nanam Dorje Dudjom, Lhasae Mutri Tsanpo, Requesting Meditation Instructions und dem weit bekannten Sampa Lhundrub Ma ebenso vorbereitende Gebete, ausführliche Liniengebete der Byangter (Byang-gTer) und Mindroling (sMin-Grol-Gling) Traditionen und verschieden Gebete wie das Barched Lamsel Gebet, das Gebet welches augenblicklich alle Hindernisse beseitigt, und das Gebet der makellosen Biografie. Das Buch ist gut ausgestattet zur Praxis, haltbar als Hardcover mit Fadenheftung.



Publications in process:Teachings on the Butterlamp Prayer, Geneva and Darnkow
Teaching to the Vidyadhara Guru Sadhana, Freiburg
Tulk Tsurlu, Summary of Gonpo Zangthal




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