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27. - 29. August 08
Ringu Tulku
Mi, 27. August: 19.00:
Leben und Sterben mit Sinn und in Würde
"Warum warten, bis wir tatsächlich sterben, um zu erkunden, was es bedeuten kann, mit Gewahrsein zu sterben?" Roshi Joan Halifax, "Being with Dying"
Abendveranstaltung in Wien
Ort: Shambala
Zentrum, Stiftgasse 15-17, 1070 Wien
in Gutenstein:
Unterweisungen zur Vajrayana-Praxis
Do. 28. August, und Fr. 29. August 08:
jeweils 15.00 und 19.00

Die Essenz des Weges
anhand des „Kurzen Gebetes an Vajradhara“
.....Abkehr von Samsara ist der Fuß der Meditation.
.....Natürliche Hingabe ist der Kopf der Meditation.
.....Unzerstreutheit ist der
Körper der Meditation.
.....Die Essenz der Gedanken ist der Wahrheitszustand.
Sie sind nichts und doch entstehen sie.....
Dem Meditierenden, der natürlich
darin verweilt und jede Bewegung
frisch belässt, gebt Segensenergie,
damit ich frei davon bin,
die Meditation zu "bearbeiten".
Das kurze "Dorje Chang-Gebet" wird von allen Kagyü-Praktizierenden zu Beginn einer Meditationssitzung gesprochen. Es ist eine Anrufung um Schutz und Führung durch die Linie, es dient aber auch als Bekräftigung unserer Motivation und erinnert uns an die Nutzen und die Ausrichtung unserer Meditationspraxis.
Das kurze "Dorje Chang-Gebet" wird von allen Kagyü-Praktizierenden zu
Beginn einer Meditationssitzung gesprochen. Es ist eine Anrufung um
Schutz und Führung durch die Linie, es dient aber auch als Bekräftigung
unserer Motivation und erinnert uns an die Nutzen und die Ausrichtung
unserer Meditationspraxis.
Es gibt nun von SH dem 17. Karmapa eine neue Melodie für dieses Gebet:
In der Mahamudra-Tradition ist es seit jeher wichtig, dass auf Basis
einer sehnsuchtsvollen, respektvollen Haltung der Linie gegenüber und
durch wirkliches Berührtsein - auch durch Singen eines Gebetes - etwas
passiert, was uns öffnet, was unsere Weisheit öffnet und das echte
spirituelle Praxis ermöglicht.

Ringu Tulku, 1952 in Lingtsang, Kham geboren, ist ein tibet.-buddhistischer Meister des Karma Kagyü-Ordens, einer der Tulkus des Klosters Rigul, Schüler von SH dem 16. Karmapa und und von SH Dilgo Khyentse Rinpoche und von Meistern aller Schulen des Tibetischen Buddhismus; und ist ein ausgesprochener Vertreter der RIME-Tradition; er erhielt den Titel eines Khenpo vom 16. Gyalwa Karmapa, und den Titel eines Lopön Chenpo (PhD) von der International Nyingma Society im Jahr 1983. Ringu Tullku ist Autor von: „Die Rime Philosophie von Jamgon Kongtrul dem Großen“, „Mutige Schritte zur Furchtlosigkeit“, „Pfad zur Buddhaschaft“, „Geist-Training“, „Fauler Lama Serie“...
Rinpoche`s fließendes Englisch und sein freundlicher, warmer Lehrstil wird in Dharm-Zentren überall auf der Welt sehr geschätzt. Seit 1990 hat er Buddhismus und Meditation in mehr als 50 Universitäten, Instituten und Buddhistischen Zentren in Europa. den USA, Canada, Australien und Asien gelehrt.
Ringu
Tulku auf Youtube - Videos:
Ringu Tulku about resitance http://www.youtube.com/watch?v=yDB8w6ZZVzk&feature=related
Ringu Tulku about Practice Part 1 http://www.youtube.com/watch?v=K8nBKHFhKgc&feature=related
Ringu Tulku about Practice Part 2 http://www.youtube.com/watch?v=CAkxw0cRXE8&feature=related
Ringu Tulku on the RIME Approach
http://www.youtube.com/watch?v=4kxd_VOH1aI&feature=related
Ringu Tulku tells Do Khyentse story
http://www.youtube.com/watch?v=0SXHV0aW0ng&feature=related
Zwei wichtige Bücher zu Rinpoche`s Thema: Leben und Sterben mit Sinn und in Würde:
(beide im Theseus-Verlag erschienen: Bei der Veranstaltung erhältlich)
von Lama Shenpen Hookham
von Robert NairnHier ein kleines Gedicht ganz am Anfang des Buches von Ringu Tulku
Tante Palo
Sie tanzte noch mit funfundachtzig,
und sie sang mit neunzig.
Sie alterte anmutig
und starb friedvoll.
Ihrem stets lächelnden Gesicht
merkte man niemals
das schmerzhafte Leben an,
das sie im blutigen 20. Jahrhundert gelebt hat.
Sie verlor ihren Mann
durch eine chinesiche Kugel
und ihre beiden Söhne,
einen nach dem anderen.
Sie verlor alles,
was sie als ihr Eigen angesehen hatte,
einschließlich des Landes
und der Kultur, die sie liebte.
Sie verlor jedoch nicht ihren Schneid.
"Wir haben keine Zeit, uns schlecht zu fühlen", sagte sie lachend,
"wenn wir nichts Nützliches tun können,
können wir zumindest freudig leben."
Sie hatte immer ein Bonbon
für jeden, den sie traf. Ob alt, jung oder Baby,
allen bot sie ein Bonbon an.